Keltische Münzen und Geldbeutel - 25 Stück

Zum Set:
$78.00
2-3 Wochen
Code: CCO8

Regenbogenschüsselchen – Replik einer keltischen Münze.

  • Material: Zink, Oberfläche poliertes Messing
  • Größe: 20 mm

Regenbogenschüsselchen ist eine gebräuchliche Bezeichnung für eine keltische Münze – einen Stater (antike Münze und zugleich Gewichtseinheit). Die Kelten prägten sie vom 3. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. in Gallien, aber auch in Bayern und Mitteleuropa.

Den Namen erhielten sie von Menschen, die sie nach Regenfällen auf Feldern fanden, nachdem der Regen ihre Oberfläche freigespült hatte und die Münzen in der Sonne glänzten. 

Man glaubte, sie lägen dort, wo der Regenbogen die Erde berührt.

Die Prägetechnik bestand darin, abgewogenes Gold- oder Silbermetall in Vertiefungen von Münzplatten zu geben. Dieses wurde geschmolzen; die so gewonnenen Schrötlinge dienten anschließend mithilfe von Stempeln zur Herstellung der Münzen. Münzwerkstätten befanden sich in Oppida. 

Besonders erwähnenswert ist die Entdeckung des Schatzes von Podmokly am 12.7.1771 bei dem Dorf Podmokly in der Region Rokycany in Böhmen. Er enthielt mehrere Tausend keltische MünzenRegenbogenschüsselchen mit einem Gesamtgewicht von 30-40 kg. Der Schatz wurde in einem Bronzegefäß zusammen mit einem Torques gefunden. Sein Alter wird auf die Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. datiert.

Der Schatz wurde am Hang eines örtlichen Baches entdeckt und von den Einwohnern untereinander aufgeteilt. Als Fürst Karl Egon von Fürstenberg davon erfuhr, soll er den Amtmann Růžička ausgesandt haben, der einen großen Teil auf wenig zimperliche Weise für den Fürsten beschaffte. Dieser ließ anschließend den Großteil des Goldes einschmelzen und zur Prägung von Dukaten verwenden. 

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