Keltischer Gürtelhaken von Glauberg, Gürtelschnalle

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Code: SLE6582

Keltische Gürtelschnalle von Glauberg

Die keltische Gürtelschnalle von Glauberg ist eine eindrucksvolle Replik eines Meisterwerks keltischer Handwerkskunst. Das Original stammt aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und gehört zur frühen Latènezeit.

Vorbild dieser Replik ist ein Gürtelhaken aus Grab 2 der bedeutenden keltischen Fundstätte Glauberg in Deutschland. Das Original wurde aus massiver Bronze gefertigt, während diese Replik aus Zamak mit messingfarbener Oberfläche besteht. In einigen Details weicht sie leicht vom historischen Vorbild ab.

Auf der Rückseite befindet sich anstelle eines klassischen Hakens ein stabiler Dorn, der in die Löcher des Gürtels eingreift und so für einen sicheren Verschluss sorgt.

Die Schnalle misst 7,3 × 4,3 cm und eignet sich für Gürtel mit einer Breite von 4 cm.

Auf der Rückseite befinden sich drei Nieten, auf die die mitgelieferten Kappen aufgesetzt werden. Mit wenigen leichten Hammerschlägen lässt sich die Schnalle sicher am Gürtel befestigen.

In den 1990er Jahren wurde bei Glauberg ein bedeutender keltischer Grabhügel aus der frühen Latènezeit ausgegraben. Glauberg war ein wichtiges Machtzentrum mit befestigter Höhensiedlung und großem Kultbezirk sowie ein religiöses, wirtschaftliches und politisches Zentrum der frühen Kelten.

Archäologen entdeckten dort reich ausgestattete Gräber von drei keltischen Kriegern aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., die zu den bedeutendsten Funden ihrer Zeit zählen. Neben dieser Gürtelschnalle wurden eine prachtvolle Fibel, ein Bronzegefäß, ein goldener Torques sowie eine nahezu lebensgroße Sandsteinstatue eines Mannes mit charakteristischem Mistelblatt-Kopfschmuck gefunden. Diese Statue gilt als eine der bedeutendsten archäologischen Entdeckungen der keltischen Welt und stellt vermutlich einen lokalen Fürsten dar.