Die erste Replik des keltischen Igels, dessen Gestaltung die hohe Kunst der La-Tène-Zeit eindrucksvoll widerspiegelt. Das Original stammt aus einem Fund in Böhmen.
Die Kunst der La-Tène-Zeit stellt den Höhepunkt der keltischen Kunst in der Eisenzeit dar. Ihren Namen erhielt sie nach der archäologischen Fundstelle La Tène in der Schweiz und entwickelte sich etwa vom 5. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. Charakteristisch sind fließende Linien, Spiralen, Palmetten, pflanzliche Ornamente sowie stilisierte Tiermotive, die dynamische und harmonische Kompositionen bilden. Keltische Handwerker verzierten mit diesem Stil Schmuck, Waffen, Gürtelbeschläge und Kultgegenstände. Die Motive hatten häufig eine symbolische Bedeutung und standen in Verbindung mit der Natur.
- Größe: 1,6 × 1,7 cm, Innendurchmesser der Öse: 4 mm
- Material: Bronze
- Eigene Herstellung im Land der Boier (Boiohaemum), heute Tschechische Republik