Silberanhänger – Farn, mit facettiertem Moldavit.
Dieses Schmuckstück wurde von der südböhmischen Künstlerin Kati entworfen, die aus einer Region stammt, in der sie von Moldaviten umgeben ist. Moldavite tragen ihren Namen nach dem Fluss Vltava (Moldau), der im bewaldeten Gebirge Šumava (bei den Kelten Gabreta) entspringt. Der gefasste böhmische Moldavit symbolisiert die Quelle der Vltava – eine kleine Quelle, umgeben von Farn, wo alles beginnt.
Dieser Fluss ist seit jeher Träger des Lebens in großen Teilen Böhmens, einschließlich Prag.
Der Name stammt aus der germanischen Verbindung „Wilth-ahwa“, was „wildes, reißendes Wasser“ bedeutet. Die Germanen übernahmen diese Bezeichnung wahrscheinlich von den Kelten, die das Flussgebiet in der Antike bewohnten. Später wurde der Name von den Slawen übernommen. Auch dieses Schmuckstück ist somit ein Symbol für Zyklen und die Verbundenheit Mitteleuropas.
Moldavit ist ein außergewöhnlich seltener Tektit, der vor etwa 15 Millionen Jahren beim Einschlag eines riesigen Meteoriten im heutigen Bayern entstand. Fragmente geschmolzenen Gesteins wurden durch Druck und Hitze bis nach Südböhmen und Mähren geschleudert, wo sich nach und nach Lagerstätten dieses grünen Steins kosmischen Ursprungs bildeten. Seine Farbe reicht von hellem Flaschengrün bis zu tiefem Smaragdgrün und trägt stets einen geheimnisvollen Glanz. Moldavit ist weltweit geschätzt.
Moldavite werden nicht nur wegen ihrer Seltenheit geschätzt – ihre Vorkommen gehen rasch zur Neige – sondern auch wegen der mit ihnen verbundenen Traditionen. Man sagt beispielsweise, dass Winston Churchill einen Moldavit als Glücksbringer in der Tasche trug, und in Südböhmen ist es üblich, Frauen diesen Stein als Ausdruck von Liebe und Schutz zu schenken.
- Material: Silber Ag 925/1000
- Größe: ca. 2 × 4,5 cm (inkl. Öse)
- Gewicht: ca. 5 g
- Herstellung: Drakkaria, Tschechische Republik
- Silberkette ist nicht im Lieferumfang enthalten
Farn hat in Mythologie und Symbolik eine starke Verbindung zu Geheimnis, Schutz und verborgenem Wissen. In der slawischen Tradition ist er von der Legende der „Farnblüte“ umwoben, die angeblich in der Johannisnacht erblüht und Glück, Reichtum sowie die Fähigkeit bringt, verborgene Dinge zu verstehen. Farn ist auch ein Symbol für Erneuerung und Ausdauer, da er selbst unter schwierigen Bedingungen wächst und sich spiralförmig entfaltet, was an die Zyklen des Lebens erinnert. In der keltischen Symbolik steht er für Schutz vor bösen Kräften und die Verbindung zur Natur. Oft wird er als Pflanze zwischen den Welten wahrgenommen, die sichtbare und unsichtbare Sphären verbindet.