Die Nachbildung der keltischen Tetradrachme basiert auf Münzen, die während der späten Eisenzeit in Mitteleuropa hergestellt wurden. Das Relief des Tieres und die stilisierten Linien entsprechen der Art und Weise, wie die Kelten antike Motive aufgriffen und in ihre eigene künstlerische Sprache umwandelten. Die Münze ist in Zink gegossen und plattiert, was ihr ein natürliches und leicht gealtertes Aussehen verleiht.
- Material Zink
- Abmessungen Durchmesser ca. 2,6 cm
- Motiv Keltische Tetradrachme
Die keltische Tetradrachme vom Typ MACCIUS gehört zu den wichtigen Münzen der lateinischen Periode, die etwa aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. stammen. Jh. v. Chr. Diese Münzen stellen eine lokale Adaption griechisch-mazedonischer Entwürfe dar, insbesondere derjenigen Philipps II, wobei die keltische Bearbeitung der Motive allmählich einen deutlich abstrakten Charakter annimmt. Auf der Vorderseite ist in der Regel ein stilisierter Kopf zu sehen, auf der Rückseite ein Reiter auf einem Pferd, begleitet von Symbolen und der Inschrift MACCIUS, deren Bedeutung nicht eindeutig geklärt ist - es kann sich um einen Münzmeister, einen Herrscher oder einen Familiennamen handeln. Tetradrachmen dienten nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch als prestigeträchtiges Tauschmittel, das häufig in Schatzkammern aufbewahrt oder bei Handelskontakten mit der Mittelmeerwelt verwendet wurde.
Keltische Münze vom Typ Bratislava; auf der Vorderseite ist ein gefallener Krieger dargestellt, der von einem wilden Hund oder Wolf verschlungen wird, auf der Rückseite eine Schlange mit Widderkopf.