Diese keltische Schnalle stammt aus der frühen spätlateinischen Zeit (400-275 v. Chr.) und ist ein typischer Vertreter der Schnallen des Typs La Tène 1 Ba, bei denen das kugelförmige Horn oft in einem weiten Bogen zurückgebogen wurde, um den Schnallenarm zu bilden.
Das historische Vorbild ist ein Fund aus Wiltshire, England, wo die Schließe aus Bronze gefertigt wurde. Spangen dieses Typs waren in der keltischen Eisenzeit gängige Bekleidungsverschlüsse, und Varianten davon sind in ganz Europa zu finden.
Bei dieser kleineren Variante wurden die Spangen paarweise an den Schultern getragen, um die Kleider der keltischen Frauen zusammenzuhalten.
Die Lateranspange misst 4,3 × 11 × 0,9 cm und ist damit fast identisch mit dem historischen Original.
- Material: Bronze
Original keltische Schnalle - hier.