Mittelalterliche Fibel, Deutschland, 14.-15. Jahrhundert, Bronze

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Code: AAC6547

Diese Mantelschnalle ist eine historische Nachbildung, die in Deutschland im 14. bis 15. Jahrhundert verwendet wurde, inspiriert von erhaltenen archäologischen Funden. Die Mantelschnalle ist ca. 6 cm hoch und wird als Paar geliefert, um den Mantel an beiden Seiten aufzuhängen.

  • Material: Messingguss
  • Hergestellt in der Ukraine von Armour and Castings

Mantelspangen waren im 14. bis 15. Jahrhundert ein wichtiger Bestandteil der Kleidung und erfüllten sowohl eine funktionelle als auch eine dekorative Rolle. Sie dienten zum Verschließen eines Mantels oder eines Obergewandes und wurden häufig aus Metallen wie Bronze, Messing, Silber oder Zinn hergestellt. Ihre Formen und dekorativen Motive variierten je nach Region und sozialem Status des Trägers. Im städtischen Umfeld des späten Mittelalters waren kunstvolle Exemplare mit Gravuren, Filigran- oder Emailleverzierungen üblich, während bei der Landbevölkerung einfachere Ausführungen aus Gusseisen verbreitet waren.

Archäologische Funde aus Deutschland, den Niederlanden und England belegen die weite Verbreitung von Spangen mit Haken- oder Kettengliedern, die oft mit heraldischen oder floralen Verzierungen versehen waren. Diese Spangen waren nicht nur ein praktischer Verschluss, sondern auch ein Symbol der persönlichen Identität, der Loyalität oder der beruflichen Zugehörigkeit. Im Hoch- und Spätmittelalter wurde die Mantelschließe so zu einem der charakteristischen Merkmale der Bekleidungskultur des europäischen Adels und Bürgertums.