Für handgeschmiedete Spitzen (Form: Blatt, Pyramide, Pfeil) wird harter Federstahl mit hohem Kohlenstoffgehalt verwendet. Die Spitzen werden geschmiedet, geglüht, geschliffen, in Rapsöl gehärtet, angelassen und auf Stein poliert. Härte mindestens 60 HRC. Damit kommen sie den früher verwendeten härtbaren Stählen sehr nahe.
Spezialausführung: feuerverschweißte Spitzen - harter Stahl war früher teuer, daher wurden Waffen gefertigt, indem Schneiden aus hartem Stahl auf weicheres und günstigeres Eisen aufgeschweißt wurden. Die Tülle der Spitze wird aus weichem Eisen geschmiedet und in das Blatt der Spitze wird ein Stück harter Kohlenstoffstahl feuerverschweißt. Anschließend wird die Spitze geglüht, geschärft, gehärtet und in Essig geätzt (der letzte Arbeitsgang dient nur der Optik - ähnlich wird auch Damaszenerstahl geätzt).
Handgefertigte Pfeile:
Pfeile aus Fichtenholz oder nach Absprache aus anderem Holz, von Hand aus Leisten rund gearbeitet. Die Nuten für die Befiederung aus Gänse-/Truthahnfedern werden mit dem Stechbeitel eingearbeitet, die Federn mit Pech geklebt und mit Leinenfaden umwickelt, die Spitzen nach Wunsch geschmiedet. Pfeillänge etwa 80 cm, Durchmesser etwa 8 mm oder nach Absprache.