Römische Schnalle in Form einer Ente nach dem Originalfund aus Vindolanda. Diese detailgetreue Nachbildung basiert auf einer römischen Fibel, die in der Festung von Vindolanda in Nordbritannien gefunden wurde.
Die Schnalle stammt aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. und ist eine der sogenannten Trompetenfibeln, die im römischen Britannien weit verbreitet waren. Aufgrund ihrer geschwungenen Form, die an eine stilisierte Ente erinnert, wird sie heute als "Entenfibel" bezeichnet.
Das Original wurde in einem Graben innerhalb der Festung Vindolanda zusammen mit menschlichen Überresten gefunden. Der Fund ist eine der bekanntesten archäologischen Entdeckungen der römischen Präsenz in Großbritannien.
- Abmessungen: 6,3 × 2,5 × 1,9 cm
- Inspiration: Originalfund aus Vindolanda
- Zeitraum: 3. Jahrhundert n. Chr.
Vindolanda war eine römische Hilfsfestung, die im späten 1. Jahrhundert während der Herrschaft des Kaisers Domitian in der Nähe des Hadrianswalls errichtet wurde. Heute ist sie eine der wichtigsten archäologischen Stätten im römischen Britannien.
Die Trompetenfibeln entstanden im 2. Jahrhundert n. Chr. in einer romanisierten keltischen Kultur. Ihre Form folgte früheren keltischen Mustern und verbreitete sich mit den römischen Armeen allmählich über das ganze Reich. Fibeln dienten nicht nur als praktischer Verschluss für Kleidung, sondern auch als persönlicher Schmuck und Zeichen des sozialen Status.