Keltischer Schild, inspiriert von der Bewaffnung der Spätlatènezeit. Er besitzt eine längliche ovale Form und einen gewölbten Schildkörper aus gebogenem Sperrholz, der mit naturbelassenem Leinen bespannt ist. Der Rand ist mit Rohhaut eingefasst, die ihn verstärkt und vor Beschädigungen schützt. In der Mitte befindet sich ein metallener Schildbuckel mit kreisförmigem Grundriss.
Der Schildbuckel, auch Umbo genannt, schützte die Hand, die den zentralen Griff hinter der Öffnung im Schildbrett umfasste. Die längliche Form bot dem Krieger eine große Deckungsfläche und erlaubte zugleich schnelle Veränderungen der Schildposition. Schilde gehörten zu den grundlegenden Bestandteilen der latènezeitlichen Bewaffnung und wurden zusammen mit Schwert oder Speer verwendet.
Die archäologischen Erkenntnisse über keltische Schilde beruhen vor allem auf erhaltenen Metallteilen, insbesondere Schildbuckeln, Schildfesseln und Randbeschlägen. Hölzerne Schildbretter und andere organische Materialien bleiben nur unter günstigen Bedingungen erhalten.
- Höhe: 110 cm
- Schildkörper: gebogenes Sperrholz
- Bespannung: naturbelassenes Leinen
- Randeinfassung: Rohhaut
- Handschutz: metallener Schildbuckel (Umbo)
- Hergestellt in Tschechien