Diese schön verzierte keltische Fibel stammt aus der Zeit um 250 v. Chr. und wurde bei Ausgrabungen im Gräberfeld Münsingen-Rain in der Berner Schosshalde gefunden.
Die Originalfibel aus der Berner Schosshalde war aus Silber gefertigt und hatte eine rote Koralleneinlage. Diese keltische Brosche gehört zum sogenannten Münsinger Fibeltyp, für den solche Koralleneinlagen charakteristisch sind.
Diese Replik ist aus Bronze gefertigt.
Die keltische Fibel misst 6,4 × 2 × 1,9 cm und entspricht damit dem historischen Vorbild.
Die so genannte Münsinger Fibel ist eine keltische Schließe aus frühlateinischer Zeit und diente der Befestigung von Kleidung. Dieser Fibeltyp hat einen Fuß, der in einem weiten Bogen nach hinten zum Bogen gebogen ist.
Bei der Münsinger Fibel hat der Fuß die Form eines rechtwinkligen Dreiecks mit einer runden Scheibe am Ende, die mit Perlen besetzt sein kann oder einfach aus verziertem Metall besteht. Der Bogen dieser keltischen Fibel ist typisch gebändert und kann reich verziert gewesen sein.
Die keltischen Fibeln des Münsinger Typs sind klassische Bekleidungsspangen der keltischen Eisenzeit und waren besonders in der Latènezeit von 380 bis 250 v. Chr. in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz bis nach Frankreich verbreitet.