Handgefertigte Replik einer römischen Glaskaraffe / eines Glaskruges aus dem 3. Jahrhundert n. Chr., inspiriert von den Formen der Glasgefäße aus der Blütezeit des Römischen Reiches. Der elegante bauchige Gefäßkörper geht in einen schlanken Hals mit markant geformter Mündung über und wird durch einen hohen Glasgriff ergänzt.
Ein charakteristisches Merkmal des Gefäßes ist die spiralförmig gedrehte Verzierung, die seine Form hervorhebt und das hohe handwerkliche Niveau der historischen Glaskunst veranschaulicht.
- Höhe: ca. 24 cm
- Volumen: ca. 700 ml
- Material: sogenanntes Waldglas
- Historische Vorlage: Römisches Reich, 3. Jahrhundert n. Chr.
- Technik: handwerkliche Glasherstellung
- Hergestellt in einer tschechischen Familienglashütte
- Jedes Stück ist ein Unikat
Römisches Glas und seine Entwicklung
Die Römer brachten die Glasherstellung auf ein außergewöhnlich hohes Niveau. Von entscheidender Bedeutung war die Verbreitung der Glasbläsertechnik, die es ermöglichte, Gefäße schneller, mit dünneren Wänden und in einer wesentlich größeren Formenvielfalt als zuvor herzustellen. Während der römischen Kaiserzeit wurden Glasgefäße daher zu einem immer alltäglicheren Bestandteil des Lebens.
Neben einfachen Gebrauchsgefäßen entstanden auch aufwendiger gearbeitete Krüge, Karaffen, Becher, Fläschchen und andere Glasbehälter. Die Glasmacher formten die Gefäße bereits während des Blasens und verwendeten außerdem angesetzte Henkel, Glasfäden, plastische Verzierungen sowie optische und spiralförmige Dekore.
Glaskrüge im römischen Haushalt
Glaskrüge und Karaffen konnten zum Aufbewahren und Servieren von Wein, Wasser und anderen Flüssigkeiten verwendet werden. Vergleichbare Gefäße sind aus verschiedenen Regionen des ehemaligen Römischen Reiches bekannt, wobei sich ihre Form je nach Epoche, Region und lokaler Glasmachertradition unterschied.
Im 3. Jahrhundert n. Chr. bestand bereits ein weit verzweigtes Netz von Glashütten und regionalen Produktionszentren. Die römische Glaskunst war keineswegs einheitlich – neben einfachen Gefäßen für den täglichen Gebrauch entstanden technisch und ästhetisch anspruchsvolle Produkte für wohlhabendere Kunden.
Handgefertigt in einer tschechischen Glashütte
Diese Replik entsteht weder durch industrielles Pressen noch durch Gießen in eine Form. Jeder Krug wird von einem Glasmacher in einer tschechischen Familienglashütte von Hand gefertigt. Bei der Verarbeitung der heißen Glasmasse entstehen geringfügige Unterschiede in den Proportionen, der Wandstärke, der Farbgebung und im Charakter der spiralförmigen Verzierung.
Gerade diese feinen Unregelmäßigkeiten sind ein natürliches Merkmal von handgefertigtem Glas und sorgen dafür, dass keine zwei Stücke vollkommen identisch sind.