Diese Nachbildung einer korinthischen Didrachme wurde nach dem Vorbild der Originalmünze gegossen und aus einer bleifreien Zinnlegierung gefertigt. Die Münze befindet sich in einer durchsichtigen Blisterverpackung, die in eine Aussparung auf der Vorderseite der aufklappbaren Verpackung eingesetzt ist. Die Verpackung ziert eine Abbildung der Akropolis; im Inneren sind beide Münzen dieser Sammlung sowie weitere griechische Motive dargestellt. Im Lieferumfang enthalten sind historische Informationen zu den Münzen sowie zum Aufstieg und Fall des antiken griechischen Reiches.
Die Motive auf der Replik der korinthischen Didrachme haben für den griechischen Stadtstaat Korinth eine besondere Bedeutung. Der Mythologie zufolge schenkte Athene Bellerophon ein goldenes Zaumzeug, mit dessen Hilfe es ihm gelang, auf der Akropolis von Korinth das geflügelte Pferd Pegasus zu zähmen. Auf der Vorderseite der Münze ist der Kopf der Athene abgebildet, auf der Rückseite Pegasus.
Griechenland begann im 8. Jahrhundert v. Chr., aus einer dunklen Zeit hervorzutreten. Die alten Griechen lebten auf dem griechischen Festland und auf den Inseln, doch mit dem Bevölkerungswachstum ließen sie sich auch auf dem Gebiet der heutigen Türkei und in Kolonien nieder, die entlang der Mittelmeerküste verstreut lagen. Griechische Siedlungen gab es in Italien, auf Sizilien, in Nordafrika und im Westen bis ins Gebiet des heutigen Frankreichs. Auf ihren Seereisen auf der Suche nach Handel und neuem Land verbreiteten die Griechen ihre Lebensweise in viele Regionen.
Ein einheitliches Land namens Griechenland gab es damals noch nicht. Stattdessen gab es kleine Stadtstaaten, von denen jeder seine eigene Regierung hatte. Manchmal kämpften sie gegeneinander, manchmal schlossen sie sich zusammen. Zu den größten gehörten Athen, Sparta, Korinth und Olympia.
Die Griechen schufen eine Lebensweise, die andere Völker bewunderten und nachahmten. Die Römer übernahmen beispielsweise die griechische Kunst und die griechischen Gottheiten. Die alten Griechen erprobten demokratische Regierungsformen, begründeten die Olympischen Spiele und hinterließen bedeutende Ideen in den Bereichen Wissenschaft, Kunst und Philosophie.
Alexander der Große hatte vor, ein griechisches Reich zu errichten, das den größten Teil der damals bekannten Welt umfasste. Er starb jedoch im Jahr 323 v. Chr., und sein Reich wurde von rivalisierenden Feldherren unter sich aufgeteilt. Die entstandenen Königreiche bewahrten viele Elemente der griechischen Lebensweise, unterlagen jedoch schließlich der wachsenden Macht Roms.