Die Entwicklung der europäischen Helme im 16. und 17. Jahrhundert wurde stark von den Kriegen mit dem Osmanischen Reich beeinflusst. Die europäischen Soldaten lernten die orientalischen Sturmhelme kennen, die sie übernahmen und an ihre eigenen Bedürfnisse anpassten. Die meisten dieser orientalischen Helme wurden in deutschen Zentren in Augsburg und Nürnberg hergestellt. Der Kopf wurde an den Seiten durch bewegliche Wangenklappen geschützt und mit Schalllöchern versehen. Der Hinterkopf wurde durch eine breite, bewegliche Abdeckung aus mehreren Stahllamellen geschützt. Eine der Varianten, die von Kürassieren unter dem Kommando von General Graf G. H. Pappenheim (1594-1632) getragen wurde, war besonders beliebt.
- Material: 1,5 mm starkes Metallblech
- Tschechische Herstellung