Mittelalterliche rauchgeschwärzte Keramik bezeichnet Keramikwaren, die im Mittelalter mit einer speziellen Brenntechnik hergestellt wurden, bei der während des Brennvorgangs Rauch in die Gefäßwände eindrang. Dieses Verfahren diente dazu, das schwarze Erscheinungsbild und die charakteristischen Eigenschaften der Keramik zu erzielen.
Bei der Herstellung wurden die Gefäße in einer sauerstoffarmen Umgebung gebrannt. Dadurch lagerten sich Ruß und andere Rauchbestandteile im keramischen Material ab. Dieser Räucherprozess führte zu einer dunkleren Färbung der Keramik – von Braun bis Schwarz – und verlieh der Oberfläche typische Rauchflecken sowie teilweise ein mattes oder glänzendes Erscheinungsbild.
Mittelalterliche rauchgeschwärzte Keramik wurde unterschiedlich genutzt, häufig als Tafel- oder Kochgeschirr, als Vorratsgefäß für Lebensmittel oder als zeremonielles Gefäß.
- Jedes Stück ist ein Unikat; es handelt sich um sehr authentische mittelalterliche Repliken, gelegentlich können auch Risse auftreten
- Nach traditioneller Methode hergestellt
- Höhe ca. 12 cm