Kumanischer Säbel nach dem Vorbild eines ungarischen Säbels aus dem Fundort Karos-Eperjesszög. Dieser Waffentyp basiert auf der Tradition nomadischer Steppenkrieger – der Kumanen (Polowzer), die für ihre Reitkunst sowie ihre leichte und schnelle Ausrüstung bekannt waren. Ihre Säbel waren für den Kampf vom Pferd aus konzipiert – mit Fokus auf Hiebe, Geschwindigkeit und Effizienz. Die gebogene Klinge ermöglichte einen fließenden Schnitt beim Vorbeireiten am Gegner, was typisch für die Kampfweise der Steppe war.
Kumanische Waffen beeinflussten die Entwicklung der ungarischen sowie osteuropäischen Bewaffnung und wurden zur Grundlage späterer Säbeltypen in Mitteleuropa.
Material: Federstahl 54SiCr6, gehärtet auf 50–54 HRC. Der Säbel ist nicht für historischen Fechtkampf vorgesehen, ist jedoch nicht vollständig scharf – Schneide ca. 1 mm.
- Gesamtlänge: 92 cm
- Klingenlänge: 75 cm
- Hergestellt in der Tschechischen Republik