Angelsächsische Fibel, 6. Jahrhundert, Replik

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Diese angelsächsische quadratische Schließe ist eine genaue Nachbildung eines frühmittelalterlichen Schmuckstücks, inspiriert von Funden aus dem England des 6. Jahrhunderts. Die Schließe hat eine typische Form mit quadratischem Kopf, geschwungenem "Bogen" und reicher Verzierung mit tierischen und geometrischen Mustern. Sie wurde als dekorativer Verschluss für Kleidungsstücke verwendet - meist für Umhänge oder Tuniken.

  • Material: Bronze
  • Größe: 4 x 8 cm
  • Hersteller: Armour and Castings, Ukraine

Geschichte und Bedeutung der angelsächsischen viereckigen Schließe

Angelsächsische Schnallen waren im 5. bis 11. Jahrhundert eines der wichtigsten Kleidungsaccessoires. Sie wurden in verschiedenen Formen hergestellt - kreisförmig, kreuzförmig, strahlenförmig oder länglich ("lang"), wobei die viereckigen Schnallen einen wichtigen Platz einnahmen.

Diese Schnallen zeichnen sich durch einen quadratischen, mit Reliefs, Edelmetallen oder Silbereinlagen verzierten Kopf und einen reich geformten, mit Ornamenten verzierten "Absatz" aus. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Great Square-Headed Brooch aus Chessell Down auf der Isle of Wight, die aus dem 6.

Die quadratischen Fibeln entwickelten sich aus den Typen, die während der Völkerwanderungszeit verwendet wurden, und verbreiteten sich von Skandinavien und Nordeuropa nach England. Sie werden in der Regel zusammen mit anderem Schmuck in den Gräbern von Frauen der Oberschicht gefunden, was ihre repräsentative und soziale Bedeutung beweist. Im 7. Jahrhundert wurden sie allmählich durch runde Spangen ersetzt, doch blieben sie eines der markantesten Symbole des frühmittelalterlichen angelsächsischen Kunststils.